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Atilla Vural Ein Zauberer auf acht Saiten Support: Kugler & Waloschik |
Abendkasse: |
EUR 8,00 |
| Vorverkauf: | EUR 7,00 | |
| Mitglieder: | EUR 6,00 |
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Sein Feriengepäck spricht Bände. Wo andere nie ohne ihren Regenschirm verreisen würden – man weiss ja nie, wie das Wetter wird – oder unter keinen Umständen das Kleine Schwarze zu Hause liessen – wer weiss schon, welche unerwarteten Feste gefeiert werden – wird man Attila Vural auch im Urlaub nie ohne seine Gitarre antreffen: Man weiss ja nie, welche Melodie einem über den Weg läuft. So klingt denn auch seine Musik wie ein grosser Koffer voller Ferienerinnerungen – doch es sind keine hippen Städtekurztrips oder mondscheinschwangeren Segeltörns, die der 1972 geborene Zürcher Gitarrist mit seinen Tönen nachzeichnet. Vielmehr sind es Reisen der offenen Ohren und der suchenden Augen, auf denen sich der Musiker inspirieren lässt von südamerikanisch angehauchten Rhythmen, dem Jazz entlehnten Tonfolgen und Motiven, sowie erdverbunden popigen Melodien. Seit seinen ersten Kompositionen, die in die frühen neunziger Jahre zurückreichen, zeichnet sich Attila Vurals Musik durch diese kreative Mischung verschiedener Einflüsse aus, die in seinen eigenen Interpretationen ebenso wie in denjenigen der verschiedenen Formationen, deren Stil Vurals Arrangements geprägt haben (Saf-Inütill, Approaches), seine eigenständige Handschrift erkennen lassen.
Angeregt durch Dominic
Millers CD «First Touch», widmet sich Attila Vural seit
1997 zunehmend und seit drei Jahren ausschliesslich der
Solo-Gitarre, die er sowohl in 6-saitiger und
12-saitiger Version, als auch neuerdings in einer
14-saitigen Spezialanfertigung in Form einer Mandolinen/Dobro-Kombination
(Gitarrenbauer: Mitgel Noldin) spielt. Sein
unverkennbarer Stil, der eine perkussiv gespielte
Gitarre mit subtilen klassischen Saitenklängen vereint
und dabei gänzlich ohne zusätzliche Effekte auskommt,
ist in musikalischer und technischer Hinsicht
unüberhörbar durch das Schaffen des deutschen
Gitarristen Claus Boesser-Ferrari beeinflusst. Daneben
erhielt Vural aber auch wichtige Impulse durch die
experimentellen Variationen des Gitarristen Andy Summers
(Police). Attila Vurals Spiel
lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt
musikalischer Begegnungen zu folgen.
Dazu stehen mittlerweile drei Solo-CD’s bereit – «A
Handful of Thoughts» (2004), «Painting a Reverie» (2007)
und ganz aktuell «Some Place of Sounding» (2009), – bei
vielen Gelegenheiten ist Vurals perkussive Gitarre aber
auch live zu hören: Ob auf Tonträger oder auf der Bühne: Wer mit Attila Vural die Reise antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.
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